FIT Additive Manufacturing erweitert sein Technologieangebot - Metal AM - um die Überschall-3D-Abscheidung von SPEE3D

27. September 2018

Die FIT Additive Manufacturing Group, Lupburg, hat eine Überschall-3D-Abscheidungsmaschine (SP3D) von SPEE3D, Melbourne, Australien, gekauft. Laut SPEE3D können seine Maschinen in Rekordzeit Kupfer und andere Metallkomponenten herstellen.

In einer SP3D-Maschine wird Metallpulver nicht ĂŒber eine OberflĂ€che verteilt, sondern von einer DĂŒse auf eine definierte Stelle auf einem MaterialtrĂ€ger gebrannt. Die Pulverteilchen treffen diese Position mit der dreifachen Schallgeschwindigkeit mit der entsprechenden kinetischen Energie, die sie ohne Verwendung von Schmelzen oder WĂ€rme bindet.

Die erste SP3D-Maschine wird Ende 2018 von FIT installiert und leitet eine umfangreiche Testphase ein. Philip Emmerling, Research Engineer bei FIT, erklĂ€rte: „Wir werden uns auf die funktionale Leistung der von dieser Maschine hergestellten Komponenten konzentrieren. Unsere ersten Tests waren vielversprechend, aber es muss noch viel Arbeit geleistet werden. “

Mit der Investition in diesen neuen Systemtyp von SPEE3D will FIT den Übergang von einem additiven Hersteller zu einem globalen AM-Forschungs- und Entwicklungspartner fĂŒr Industriekunden fortsetzen. „Vor fĂŒnfzehn Jahren sind wir mit der Elektronenstrahlschmelztechnologie vom ServicebĂŒro zur additiven Fertigung gewechselt. Vor fĂŒnf Jahren haben wir begonnen, unsere Kunden bei additiven Designherausforderungen zu unterstĂŒtzen - hauptsĂ€chlich mit Pulverbetttechnologien “, erklĂ€rte Carl Fruth, GrĂŒnder und CEO der FIT AG.

„Jetzt entstehen stĂ€ndig neue additive Technologien und neue Akteure. Diese mĂŒssen im industriellen Maßstab implementiert werden - unabhĂ€ngig von Maschinenherstellern - und wir mĂŒssen das AM-Universum stĂ€ndig nach neuen Entwicklungen absuchen “, schloss er, wĂ€hrend Albert Klein, CFO und CSO der FIT AG, hinzufĂŒgte:„ Mit diesem breiten und Tiefgreifender Ansatz Wir können unsere Kunden bei ihren Ă€ußerst komplexen Problemen bei der additiven Konstruktion und Herstellung unterstĂŒtzen. Wir gehen schnell zu Partnerschaften mit additiven Technologien ĂŒber und nicht zu additiver Fertigung. “

Artikel: Metal AM